Die Nacht vom 31. Oktober auf den 01. November gelten in vielen Kulturen dem Gedenken der verstorbenen oder vergessenen Seelen. Leider wird der Ursprung durch das kommerzielle Halloween oft nicht mehr wahrgenommen und die wichtige Tradition ignoriert.
Aber gerade die Stille und das Innehalten sind wichtige Bestandteile im Lebenszyklus. So wie die Natur stirbt, haben wir "Sterbeprozesse" zu durchleben. Ob wir alte Muster loslassen, schmerzhafte Trennungen uns belasten oder tatsächlich liebe Menschen von uns gegangen sind... all diese Erfahrungen dienen letztendlich der Wiedergeburt von nahendem Neuen. Stirb und werde ist ein essentielles Prinzip und zieht sich durch alle Lebensbereiche. Oder wir sprechen davon, wie Phönix aus der Asche zu steigen... all die Umschreibungen stehen für Loslassprozesse, denen wir mitunter allzugerne ausweichen.
Bei dieser Exkursion möchte ich Sie an einen Kraftort begleiten und in gemeinsamen Schweigen oder Reden der Trauer und dem Schmerz Platz und Raum geben... Ein gemeinsames Ritual kann heilend wirken und es ist genügend Zeit zum stillen Gedenken...
Selbstverständlich sind auch Kraftortfreunde angesprochen, die Muße und Sinn für eine "Allerheiligen-Wanderung" haben und auch ohne Trauer, die spiritulle Energie wahrnehmen wollen...