meinThema
ist anders
Sie sind herzlich
willkommen in
einer Vielfalt der
Möglichkeiten!
Unbenanntes Dokument

SCHLAFSTÖRUNGEN

Informieren Sie sich ... Finden Sie Ihren Weg ... Leben Sie bewusst!

 


NOTFALLKOFFER

Soforthilfetipp von Christa Kössner ->

Anstatt zu grübeln, warum du nicht einschlafen kannst … oder warum du des Nachts öfter aufwachst … könntest du aufstehen und etwas tun.
Hier sind ein paar von mir selbst erprobte Alternativen, die sich absolut bewährt haben:
Eine nächtliche Runde um den Häuserblock oder durch den Garten.
Vor dem offenen Fenster oder auf dem Balkon Kraftatmen = EIN und bis vier zählen,
AUS und bis elf zählen, 5mal wiederholen.
Eine Suppe kochen und genussvoll essen.
Den vorhandenen Zimmerpflanzen eine lauwarme Dusche gönnen.
Schlafplatz wechseln, vielleicht auch Decke und Pyjama.
Lieblingsmusik einschalten, Augen schließen und den größten Wunsch visualisieren, als wäre er bereits erfüllt.
Zur Lieblingsmusik tanzen, oder sich frei durchs Zimmer bewegen.

 

Natürliche Einschlafhilfen

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die beruhigend und schlaffördernd wirken. Dazu zählen vor allem: 

  • Trockenbürsten. Bürsten Sie mit einer Bürste aus Naturfaser oder einem Massageband den ganzen Körper, beginnend mit den Außenseiten der Füße, einige Minuten lang in Längsrichtung zum Herzen hin. Im Anschluss daran sollten Sie mindestens eine Minute lang die Haare bürsten oder mit den Fingerkuppen die Kopfhaut massieren.

  • Lauwarmes Duschen und warme Vollbäder. Unmittelbar vor dem Schlafengehen empfiehlt sich eine lauwarme Dusche oder ein 10- bis 15-minütiges Wannenbad von zirka 36 bis 38 Grad Celsius (wärmer sollte es nicht sein). Sie können, wenn Sie sie vertragen, Badezusätze aus Kamille, Lavendel, Baldrian, Melisse, Heublumen oder Lindenblüten hinzufügen. Die beruhigende Wirkung ist aber weniger den ätherischen Ölen dieser Substanzen zuzuschreiben als vielmehr der Entspannung, die sich beim Liegen im warmen Wasser einstellen kann. Bedenken Sie, dass Vollbäder den Organismus auch belasten können. Falls Sie an Herzschwäche, hohem Blutdruck oder an einer Venenerkrankung leiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob sie überhaupt für Sie geeignet sind.
     
  • Ansteigende Fußbäder. Dabei stellen Sie Ihre Füße in eine Schüssel mit Wasser, das ungefähr 34 Grad Celsius warm ist. Nach und nach fügen Sie sehr heißes Wasser hinzu. Nach ungefähr 20 Minuten sollte die Temperatur auf rund 40 Grad angestiegen sein. Mit einem speziellen Wasserthermometer können Sie den allmählichen Temperaturanstieg beobachten.

  • Kalte Armbäder. Sie wirken beruhigend auf Herz und Kreislauf und dauern zirka 10 bis 30 Sekunden.

  • Saunabesuche. Sie können ebenfalls schlaffördernd sein, doch sollten Sie nicht unmittelbar vor der Schlafenszeit, sondern am besten nachmittags oder am frühen Abend in die Sauna gehen: Saunabäder wirken oft zunächst belebend, können einige Stunden später aber gesteigerte Müdigkeit hervorrufen und damit das Einschlafen erleichtern.

  • Schwimmen. Es wirkt ebenfalls entkrampfend und beruhigend. Auch hier gilt wie für andere sportliche Aktivitäten. Sie sollten tagsüber oder am frühen Abend, aber nicht zu spät damit beginnen, damit Ihnen bis zum Schlafengehen mindestens eine Stunde Ruhe bleibt.
  • Aromatherapien. Eine Studie hierzu zeigte, dass sich bei Menschen, die unter Stressbelastung litten, die Einschlafzeit unter dem Duft eines Bitterorangen-Öls deutlich verkürzte. Eine Aromatherapie mit fünf weiteren Substanzen, darunter Baldrian- und Lavendelöl, konnte dagegen keine einschlaffördernde Wirkung nachweisen

 

Homöopathische Hilfe bei akuten Schlafstörungen

  • Aconitum  napellus: geeignet nach einem Schock, durch eine traurige  Mitteilung, die Unruhe oder nächtliche Ängste verursacht.
  • Argentum nitricum: geeignet bei Unruhe durch ein ungewohntes oder aufregendes Ereignis am nächsten Tag. Gibt Ihnen innere Sicherheit und festigt Ihren Geist.
  • Arnika: geeignet nach einem Tag, der Sie körperlich angestrengt hat, der Muskelschmerzen verursacht hat, die dafür sorgen, dass Sie sich im Bett umherwälzen und keine Ruhe finden. Achten Sie darauf, Ihren Kopf möglichst tief zu lagern.
  • Causticum: geeignet, wenn Sie tagsüber ein starkes, kaum beherrschbares Schlafbedürfnis verspüren (vor allem nach Mahlzeiten), nachts dagegen nicht einschlafen können.
  • Chamomilla: empfehlenswert, wenn Sie durch Zorn oder Ärger wachgehalten  werden. Chamomilla lindert diese negativen Gefühle.
  • Coffea: geeignet, wenn Sie nicht entspannen können oder erst spät in einen unruhigen Schlaf fallen. Ideal für Nächte, in denen Ihnen viele Ideen durch den Kopf geistern oder aber wenn Sie empfindlich gegen Gerüche, Licht oder Lärm sind. Auch angebracht, wenn Sie zu viel Kaffee oder Tee getrunken haben und das Koffein Ihnen den Schlaf raubt.
  • Gelsemium: Steht Ihnen ein wichtiges Ereignis bevor, müssen Sie zum Beispiel eine Rede halten oder etwas präsentieren? Raubt Ihnen das Lampenfieber den Schlaf, hilft Ihnen dieses homöopathische Mittel, Ruhe zu finden.
  • Nux  vomica: hilfreich nach einem üppigen Essen, das Ihnen schwer im Magen liegt, oder nach zu viel Alkoholkonsum, der Sie erst gegen Morgen einen tiefen Schlaf finden lässt.
  • Phosphorus: geeignet, wenn Sie eher schreckhaft sind, sich im Dunkeln unwohl fühlen oder gar schlafwandeln. Auch hilft das Mittel, wenn Sie Albträume haben oder unter lebhaften Phantasien im Traum leiden. Ob Phosphorus in Ihrem Fall das richtige Mittel ist, erkennen Sie daran, dass Ihr Körper beim Einschlafen heftig zusammen zuckt, als hätten Sie einen elektrischen Schlag erhalten.
  • Zincum metallicum: geeignet bei unruhigen  Beinen, die Ihnen den Schlaf rauben, weil Sie keine angenehme Schlafhaltung finden.