meinThema
ist anders
Sie sind herzlich
willkommen in
einer Vielfalt der
Möglichkeiten!
Werner Neuner
Alles von und mit
Mag. Werner Johannes Neuner
Naturwissenschaftler | Mathematiker | Autor
Free Energy | Symbole | Energiearbeit
 
Planet Venus das Projekt Venusblume Phänomene, Fotos
aktuelle Venusstände Venusblumen, Fotos Venusgruppen
Drachenritual Drachenritual Orte Fotos von Drachenritualen

 

Drachenritual im Erpetal, Hoppegarten, Deutschland

 

Entstanden am 20. März 2015, am Tag der Sonnenfinsternis.

 

„Dracheln“ im Erpetal
HP Christine Eschenbach


Zur Frühlingstagundnachgleiche am 20.3. wurde aus Naturmaterialien ein Drachen im Erpetal gelegt. Es kamen am Freitagabend  zusammen was sonst nie zusammenfindet. Recht lautstarke weniger sensible oder besser vielleicht  nie erwachsen werden wollende starke Mannsbilder einerseits und andererseits Frauen, die durch Joga Stille und  Lebensenergie   finden,  gemischt und verbunden mit großartigen und mutigen Menschen, die den Schatz der Natur unseres Erpetals sehen und genießen  können  oder einfach mal neugierig waren, was das mit dem „Drachen legen“ sein soll.  Lothar unsere „Indianerdorfhäuptling“ aus Waldesruh hat vehement jeden mit seiner ihm angeborenen Begeisterungsfähigkeit erzählte, das da so was stattfindet.

 

Das Legen von Drachen ist eine Initiative aus Österreich von Werner Neuner für das Jahr 2015. Bis zum 30. August 2015  so damit ein Schlüsselsignal gesetzt werden  für eine „neue Welt“, mit einem liebevollen Gemeinschaftsleben, in der dauerhafter Frieden möglich ist und die Freude gelebt werden kann, mit allen statt gegen jemanden, der für den einfachen Verstand zum Sündenbock gemacht wird.

 

Schlangen und Drachen sind Urbilder für die frei fließende Kraft des Lebens. In ihrer geschlängelten Mäanderform spiegelt sich die lebendige Kraft der Flüsse und Bergketten wieder.
Macht über andere ausüben ist das Gegenteil von freier Lebenskraft. Bevor Machtimperien sich etablieren konnten, musste die freie fließenden Kräfte einer Gemeinschaft und in jedem Individuum unterdrückt und unterbunden werden.  In alten Zeiten kamen die Menschen zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche  zusammen, um die gemeinsamen Aktivitäten über das Jahr miteinander abzustimmen, ohne Kampf und Krampf und frei von Lobbyistenmacht. Frei die unterschiedlichen kreativen Kräfte für das Wohl  der Gemeinschaft und des Einzelnen  zu verbinden,  ist die wahre Quelle für beständigen  Reichtum und Lebensglück.Die völlig ineffiziente, heute nun auch noch ökonomisch begründete Macht über andere ist, das Gegenteil von freier Lebenskraft.


Das tief humanistische Ideal, das das Wohl des Einzelnen, die Bedingung und Voraussetzung für die Entfaltung der Gemeinschaft ist, gehört völlig „unpolitisch“ zu den unbewussten Urverständnis in allem was lebt. Das rechte Maß ist Bedingung und  Voraussetzung für den Erhalt des Lebens.  Es ist in allem frei angelegt. Ameisen z.B. kennen keinen Stau und bleiben im Fluss. Das haben wir  beim  „Drachen legen“  schon noch  zu „üben“. Die von mir gesponserten Baumscheiben, die Lothar für den 21.3. anfertigte, reichten mal gerade bis zum Bauch des Drachens. Vielleicht hat das auch symbolisch was zu bedeuten. Doch die Kreativität lebte sofort auf, es fanden sich andere Naturmaterialien und der Schlängellauf ging bis zum Kopf des Drachens weiter.
Das Drachenlegen ist eine private Initiative und eine Idee, die Freude in das Erpetal bringen möchte.  Vorher war erst einmal eine halbe Mülltüte weißes Papier der Erpetal -Toilettengänger auf diesem kleinen Platz einzusammeln.


Am Freitagabend war sicher ziemlich  viel im  freien Fluss, im Sinne von improvisiert. Der Abschlusskreis war für mich schon schwierig und für manche bestimmt „gewöhnungsbedürftig“, alte Vorurteile wurden bei manchen wach. Für mich war es einfach mal ein Versuch zusammenzubinden, was täglich über unsere Medien in den Köpfen und Herzen getrennt wird. Auch ich bin nicht frei davon, deshalb umso mehr ein  Dankschön an alle für ein schönes Miteinander!