meinThema
ist anders
Sie sind herzlich
willkommen in
einer Vielfalt der
Möglichkeiten!
Werner Neuner
Alles von und mit
Mag. Werner Johannes Neuner
Naturwissenschaftler | Mathematiker | Autor
Free Energy | Symbole | Energiearbeit
 

Venusblume Schwanberg bei Iphofen

 

 

Venusblume am 30.Oktober 2010 auf dem Schwanberg bei Iphofen.


Nachmittags gegen halb drei machten sich fünf Menschen aus unserer seit 2,5 Jahren bestehenden Geomantiegruppe Würzburg auf den Weg nach Rödelsee bei Iphofen, süd-östlich von Würzburg gelegen, mainabwärts. Als Vorbereitung für diesen Nachmittag hatte ich die Teilnehmer gebeten fünf handtellergrosse Steine zu finden, die jeweils für Folgendes stehen:
Ich danke...
ich vergebe...
ich bereue...
ich liebe...
und für das Hindernis da hin zu kommen.

Diese 25 Steine sollten die Eckpunkte für den Bau der Venusblume werden. Da ich die Bauanleitung nicht gelesen hatte, habe ich mir mit Zirkel die Skizze der Blume aufgemalt und ausgerechnet, in welchen Verhältnissen sie wächst...
um das alles einfach zu gestalten, nahm ich weißen Baumwollfaden mit.

Wir kamen auf dem Schwanberg bei strahlendem Sonnenschein an, sehr warme Temperaturen für Ende Oktober. Alle waren eher aufgeregt und etwas unkonzentriert. Ich selbst fühlte mich überhaupt nicht geerdet.
Zunächst entschieden wir auf den eher unbetretenen Wegen das Gelände zu begehen, von dem hinteren Teil des Hügels kommend. Mitten auf dem Wanderpfad verbanden wir uns im Kreis miteinander, mit den Elementen, Mutter Erde und den kosmischen Kräften. Die Vögel waren rege dabei und ein Bussard rief als wir uns an die Hände gefasst hatten.

 

Das ist immer mein Zeichen, dass wir beschützt sind, und alles gut wird.
Auf einer Wiese angelangt, hatten einige das Gefühl, hier wäre ein guter Ort, unter freiem Himmel, andere meinten, da würde der Bauer dann die Blume beim Flügen zerstören.

So gingen wir erst mal weiter entlang eines Schafweidenzaunes. Da war dann nur noch Gestrüpp und wir mussten in den Waldteil ausweichen, voller Gestrüpp und man konnte kaum hindurch laufen. Nach anfänglichem Umherirrens, was ich für einen wichtigen Teil des Treffens ansehe, spiegelte es doch unseren derzeitigen „Zustand“..., entschieden wir uns zur Wiese zurückzukehren. Dort war der Weg hinunter zum Wanderpfad an einem Forsthochsitz.
Dieser Platz schien uns der richtige nach dem Umweg. Auf den Fotos sieht man gut, dass wir Hand in Hand gearbeitet haben.
Zunächst war es etwas undurchsichtig. Mit dem Tun wurden wir alle immer ruhiger und jeder fand seinen Platz in der Blume. Als sie fertig war, ging die Sonne gerade unter, alles wurde in glühende Farben getaucht.
Damit die Steine in der Erde festgedrückt wurden, gingen wir die Blume ab. Jeder ganz frei wie er/sie wollte. Wir verbanden uns noch einmal im Kreise in der Mitte der Blume und tönten. Dabei klärte sich in mir und in den anderen noch Einiges. Am Ende klangen die Töne sehr fein und fast sphärisch.

Die Blume wirkt weiter. In vielen Momenten sind wir mit ihr verbunden.
Ich spüre, dass es mich verbindet mit der Liebe in mir, gerade, wenn ich es vergessen habe.
Ich danke allen für ihre Liebe und ihre Zeit, die sie dafür gegeben haben.

Ana María